Hummeln sind friedliebende Tiere, die selten zustechen. Stiche kommen vor allem bei Personen vor, die berufsbedingt einen näheren Kontakt zu Hummeln haben, also zum Beispiel Züchterinnen und Züchter oder Arbeiterinnen und Arbeiter auf Obstplantagen.
Hummeln treten im Frühjahr bereits vor anderen Insekten auf, da sie auch mit kühlen Temperaturen gut zurechtkommen. Im Herbst sterben die meisten Tiere, nur die Königinnen überwintern und gründen im Frühjahr neue Völker.
Hummeln ernähren sich wie Bienen von Pollen und Nektar, weshalb sie vor allem in Gärten, Wiesen und am Waldrand anzutreffen sind. Die Gefahr von Stichen ist beim Barfußlaufen am größten.
Im Vergleich zu Bienen und Wespen sind Hummeln etwas größer. Sie sind dicht behaart mit braun-weißen oder schwarz-weißen Streifen. Hummeln verfügen wie Bienen über einen Rüssel.
Hummelstiche sind weniger schmerzhaft als Bienen- oder Wespenstiche, allerdings für Allergikerinnen und Allergiker nicht weniger gefährlich, da die Giftzusammensetzung dem Bienengift ähnlich ist. Hummeln zeigen drohende Stichgefahr meist deutlich an, indem sie das mittlere Bein heben oder dem Angreifer den Hinterleib entgegenstrecken. Bei diesen Anzeichen ist gerade für Allergikerinnen und Allergiker höchste Vorsicht geboten.
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